2007 jährte sich die Geschichte des deutschen Herbstes zum 30. Mal. In
den Medien wurde an die RAF und das Jahr 1977 erinnert was das Zeug
hielt. Reportagen, Dokumentationen, Interviews mit Zeitzeugen und
Blockbusterfilme waren die gängigen, Mittel um den deutschen Herbst in
das Bewusstsein der Deutschen zu holen. Zeitgleich brach eine
Diskussion um die Begnadigung des RAF-Mitglieds Christian Klar aus,
der ja bekanntlich beim Bundespräsidenten Horst Köhler vorsprach, um
sich die Erlaubnis abzuholen, eher aus der Haft entlassen zu werden.
Einzig die Begnadigung Chrsitian Klars brachte die Volksseele etwas
zum Kochen, sonst aber war das Thema RAF weniger von Interesse.
Uli Krug referierte am 23. Januar 2008 unter dem Veranstaltungstitel
"Bewaffneter Geschichtsrevisionismus" im Conne Island zum Thema
deutscher Herbst. Kann man in der Linken oft noch eine gewisse
Sympathie mit der RAF feststellen, so hat Uli Krug dem nichts
Positives hinzu zu fügen. In seinem Referat geht er auf den
Antizionismus und das falsche Verständnis vom Begriff des Faschismus
der RAF ein. Für Krug ist klar: mit Antifaschismus hatte die RAF wenig
zu tun.
Das Bremer "Extrablatt. Aus Gründen gegen fast alles" erscheint bald in seiner dritten Ausgabe und wir stellen euch das ambitionierte Projekt vor.
Auf Grund unserer knappen Sendezeit werden viele Themen nicht erwähnt oder kommen zu kurz. Um diesem Zustand Rechnung zu tragen, stellen wir Euch die wichtigsten Highlights, Nachrichten und Absonderlichkeiten ab dieser Sendung monatlich vor.